Welche Rolle spielt die Optik, das Outfit und das Auftreten bei einem Bewerbungsgespräch?

von Prokontex GmbH in Blog 09/02/2017 2 Kommentare

Die einfachste und schnellste Antwort: Die alles entscheidende!

Aber warum ist das so? Und wie kann ich diese Tatsache für mich nutzen?

Fakt ist doch, dass Menschen sehr optisch geprägt sind bzw. werden. Früh lernen wir, wie man sich grundsätzlich anderen gegenüber verhält, dass man sich waschen muss, Zähne putzen und keine dreckige Kleidung trägt. Natürlich hat dies seine Folgen: dass wir natürlich ein gewisses Maß an Hygiene, Sauberkeit und ein gepflegtes Erscheinungsbild voraussetzen. Der Geschmack spielt hier noch keine Rolle. Durchaus unterscheidet sich hier auch oft das professionelle, berufliche Verhalten von dem im Privatleben. Nicht nur an Hand der Kleidung, sondern auch in Form von Sauberkeit und Ordentlichkeit. Zudem verlassen sich viele bei der Partnerwahl zuerst auch auf ihren optischen ersten Eindruck. Die Redewendung: „Der erste Eindruck zählt“ kommt also nicht von ungefähr! So auch im Berufsleben.

Bewerbung

Definition: Man vermarktet seine eigene Person um ein Unternehmen (neuen Arbeitgeber) von sich zu überzeugen. Je überzeugender man auftritt und je besser man sich „vermarktet“, desto höher ist das Interesse des Unternehmens. Vorteil: Durchaus attraktivere Angebote, verbunden mit einem höheren Gehalt.

Ziel: Die Bewerbung in eine Anwerbung des Unternehmens umzuwandeln. Sprich sich so gut präsentieren, dass der neue, potenzielle Arbeitgeber anfängt, sich selbst zu vermarkten und ins beste Licht rückt.

Wie überzeuge ich bei einem Bewerbungsgespräch?

Tipps für ein überzeugendes Vorstellungsgespräch

Nach rund 10 Jahren Erfahrung in der Personaldienstleistung, haben wir schon alles erlebt. Schlechte Bewerbungen aber auch genau diese, an die man sich heute noch positiv erinnert!

Selbstvertrauen ist erst einmal das A und O. Aber im richtigen Maß! Wichtig ist vorab ein Gefühl für das Unternehmen zu entwickeln, für das man sich bewerben möchte. Hat man sich hier einen Überblick verschafft, geht es an die Analyse der zu besetzenden Stelle. Hier heißt es auch zwischen den Zeilen lesen zu können, um zu verstehen, was bzw. wen das Unternehmen wirklich sucht. Eine gute Stellenausschreibung ist nicht nur die Aufzählung der Tätigkeiten, sondern sollte im Bestfall schon ein Gefühl vermitteln. Hat man Interesse an der ausgeschriebenen Vakanz und wird zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen, heißt es zu überzeugen. Vorab bemerkt, Ihr Lebenslauf kam zu diesem Zeitpunkt schon gut an und konnte bereits überzeugen. Jetzt geht es nur um Sie (Persönlichkeit)! Der Fokus wird darauf gelegt, ob Ihre Präsentation mit dem Lebenslauf übereinstimmt und allem voran sollen sich der „Eindruck“ und die Vorstellung, die Ihr Gegenüber aufgrund Ihrer Vita haben, in dem Gespräch bestätigen. Ab diesem Zeitpunkt wird auch schon ein stetiger Abgleich der zu besetzenden Stelle mit Ihren Fähigkeiten (fachlich und persönlich) vorgenommen. Jetzt punkten nämlich genau die Kandidaten, die ein Verständnis für die vakante Position entwickelt haben. Wird z.B. ein langfristiger Sachbearbeiter ohne Entwicklungsperspektive gesucht, ist es kontraproduktiv mehrfach auf seine Lernbereitschaft  und den Wunsch nach Weiterentwicklung aufmerksam zu machen. Das Unternehmen wird das Risiko nicht eingehen, jemanden einzustellen, der nach einem Jahr bereits unterfordert ist und dem man keine Perspektive anbieten kann. Selbst dann, wenn der Bewerber zum aktuellen Zeitpunkt möglicherweise perfekt auf die Vakanz passen könnte.

Sollte das Unternehmen aber im Gegenzug einen Sachbearbeiter suchen und ausdrücklich in der Stellenausschreibung darauf hinweisen, dass nach Eignung die Weiterentwicklung in eine Führungsrolle möglich ist, muss man überzeugen und sich natürlich als ehrgeizig, lernwillig und karrierefokussiert präsentieren. Kleine Übertreibungen sind ok! J

Grundsätzlich sei aber gesagt, dass die Bewerber, die sich offen, ehrlich und authentisch präsentieren, immer eine gute Chance haben, den Job letztendlich auch zu bekommen.

Das Bewerbungsgespräch - was ziehe ich an?

Auch hier kann man eine einfache Aussage treffen: Männer am besten einen Anzug und Frauen ein Kostüm bzw. Hosenanzug.

So leicht sollte man es sich aber nicht machen, da heut zu Tage Individualität einen hohen gesellschaftlichen Wert hat.

Daher ist heute (fast) alles möglich. Aufgrund unserer Erfahrung können wir Ihnen die Empfehlung geben, es im Zweifel aber doch eher klassisch zu halten. Nicht jeder hat das modische Gespür und Interesse hier richtig zu liegen. Die Gefahr daneben zu greifen ist hoch. Klassisch geht daher immer.

Für eine Sachbearbeiter Position oder generell Positionen in der Verwaltung und im Innendienst ist eine klassische Jeans mit Hemd und ggf. einem Sakko bei Männern durchaus angebracht. Der Bewerber signalisiert Respekt den Ansprechpartnern gegenüber, bewertet sich und die Stelle aber nicht über.

Ein Bewerber für den kreativen Bereich wie dem Online Marketing mit dem Schwerpunkt Social Media sollte doch eher mit dem Trend gehen, hier sind aktuell auch Sneakers (Sportschuhe) angesagt und auffällige Jacken mit Muster. Auch „Bomberjacken“ haben es ins Business geschafft und die Designer haben edle, durchaus businesstaugliche Modelle entworfen. Hier besteht die Kunst jedoch darin, es nicht zu „lässig“ aussehen zu lassen. Eventuell empfiehlt sich auf mindestens ein klassisches Element zurückzugreifen, wie bspw. Krawatte oder Hemd/Bluse.

Eine Bewerbung für die Vorstandsebene, z.B. als Vorstandsassistent/in bei einem Konzern, sollte sich aber eher auf ein klassisches Bewerbungsoutfit verlassen. Bei den Frauen z.B. ein Stiftrock in grau, blau oder Schwarz mit passender Bluse (weiß, schwarz, beige) oder ein Hosenanzug. Die Männer punkten hier mit klassischen Anzügen in schwarz, grau oder blau.

Die Optik im Ganzen und Hygiene

Grundsätzlich sollte ein Bewerbungsgespräch als ein wichtiger Termin wahrgenommen werden. Ziel des Gespräches ist eine Bewertung Ihrer Person durch das Unternehmen – und umgekehrt.

Daher sollte man frisch geduscht und gepflegt mit sauberer Kleidung erscheinen. Auch die Hände und insbesondere die Fingernägel sollten in einem gepflegten Zustand sein. Nicht nur wegen der Auswirkung sondern auch für das eigene Empfinden. Fühlt man sich „wohl in seiner Haut“ strahlt man das auch aus.

Rauchern empfehlen wir, wenn möglich, nicht unmittelbar vor dem Gespräch zu rauchen, da man einfach nicht weiß wie das Unternehmen bzw. sein Gesprächspartner zu diesem Thema eingestellt ist. Hinzu kommt, dass der Faktor Geruch natürlich eine wichtige Rolle spielt. Auch auf den Verzehr von Knoblauch am Tag oder auch am Abend vor dem Gespräch sollte verzichtet werden.

Das Lächeln kann entscheidend sein!

Als soziale Wesen ist uns das Lachen angeboren und sollte eingesetzt werden. Der erste Eindruck ist einfach wichtig und durchaus entscheidend!

Schöne Zähne München

Schöne Zähne sind gerade in einer so optischen und nach außen gerichteten Stadt wie München sehr wichtig und unterstützen natürlich auch ein sympathisches Lächeln. Uns ist bewusst, dass sich heutzutage nicht jeder den Gang zum Zahnarzt aus ästhetischen Beweggründen leisten kann, da viele Leistungen mit teuren Zuzahlungen verbunden sind. Durch regelmäßige Mundhygiene und kleine Behandlungen wie z.B. eine professionelle Zahnreinigung kann man jedoch bereits schöne Ergebnisse erzielen. Fakt ist: Schöne Zähne können unterstützen und geben einem Selbstvertrauen.

Ein Gespräch mit Ihrem Zahnarzt kann sich daher durchaus lohnen.

Tipps von Dr. med. dent. Marco Geißler

Zahnarzt in München:

Zahnarzt Dr. Geissler München

Zähne und Zahnfleisch sollten alle 6 Monate im Rahmen einer zahnärztlichen Kontrolle gecheckt werden. Karies, Zahnfleischentzündungen oder Abnutzung durch Knirschen und säurehaltige Getränke können so frühzeitig durch den Zahnarzt erkannt werden.

Tägliche, häusliche Zahn- und Zahnzwischenraumpflege hilft Erkrankungen der Zähne und umliegender Gewebe zu verhindern.

Kaffee-, Tee,- Wein oder Nikotinkonsum können die Zähne verfärben.

Hier hilft eine professionelle Zahnreinigung die oberflächlichen Ablagerungen zu entfernen. Die Zähne erscheinen im Anschluss wieder deutlich heller. Eine professionelle Zahnreinigung ist für den Patienten absolut schmerzfrei.

Patienten die von Natur aus etwas dunklere Zähne haben, können diese durch ein Bleaching aufhellen.

Hierzu stehen verschiedene moderne Bleaching-Methoden zur Verfügung.

Auch schiefe Zähne oder Zahnlücken können heute problemlos mit unsichtbaren Zahnspangen korrigiert werden

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2 Meinungen zu “Welche Rolle spielt die Optik, das Outfit und das Auftreten bei einem Bewerbungsgespräch?”

  1. Hallo und danke für diesen Beitrag und die Tipps! Ich bin letztens sehr aufmerksam von meinen schiefen Zähnen geworden und da ich schon immer sehr aufgeregt vor Bewerbungsgesprächen war, wird diese Entdeckung in der Zukunft wahrscheinlich nicht helfen. Kann man für ästhetische Zahnmedizin Unterstützung bekommen, oder ist das alles dann selber zu zahlen?
    Danke und viele Grüße, Sebastian

    1. Hallo Sebastian,
      vielen Dank für Ihren Kommentar. Leider können und dürfen wir zu inhaltlichen Fragen bzgl. Behandlungen, Abrechnung etc. keine Auskunft geben. Bitte wenden Sie sich an Ihren Zahnarzt oder die Krankenkassen.

      Vielen Dank für Ihr Verständnis.
      Prokontex GmbH

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